Nuova Galleria Morone
AGATHA XVIII - Silvia Celeste Calcagno
AGATHA XVIII - Silvia Celeste Calcagno
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
- Für Zahlungen per Banküberweisung kontaktieren Sie bitte: info@nuovagalleriamorone.com
Aktie
Fotografischer Abzug, von Hand mit Emaillefarben und synthetischen Verdünnern auf 300 g/m² Fedrigoni-Stucco-Aquarellpapier retuschiert.
Einzigartiges Stück
45 x 32 cm
2021
Agatha, die Schwester des Precog aus Minority Report (Steven Spielberg, 2002), entsteigt einem tonalen Magma, das ihre fließende Identität und ihre präkognitiven Fähigkeiten offenbart. Als Kriegerin und Visionärin, wie eine Jeanne d’Arc, angepasst an die moderne Welt, trägt Agatha stolz die Zeichen einer metallischen, großstädtischen Seele und wird so zum androgynen Spiegelbild eines Punk-Gefühls. Rebellisch gegen die mechanischen Regeln, die die Gesellschaft einengen, opfert sie den instinktivsten Teil des Individuums zum Nachteil einer vermeintlichen Ordnung und vertraut nur auf eine Minderheitenbeziehung, die eine verleugnete Wahrheit birgt. Wie die Heldin einer antiken Tragödie blickt sie in das Böse des Alltags und offenbart einen festen, selbstbestimmten Geist. Eine selbstgenerierte Energie überwältigt und transformiert sie und macht sie zu einer Muse und einem stillen Schrei der Gegenwart. Umhüllt von der Unruhe, die aus den Fragen entsteht, schwebt Agatha im Universum, das sie enthält, und dringt in ein Geheimnis ein, von dem sie selbst weiß, dass es nur im menschlichen Geist existiert.
